4 Social Commerce Strategien zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung

Die E-Commerce-Umsätze steigen seit Jahren an und führen dazu, dass immer mehr (Einzelhandels-)Unternehmen ihre Investitionen im Online- und Social Media Bereich priorisieren.

Vieles deutet darauf hin, dass die 2020er Jahre DAS Jahrzehnt des E-Commerce werden! Deshalb sollten Unternehmen und Marken härter als je zuvor daran arbeiten, diesen Punkt zwischen Handel und Social Media - Social Commerce - zu nutzen.

In diesem Beitrag stellen wir vier erfolgreiche Social-Commerce-Strategien vor, mit denen Einzelhändler ihre Kunden an sich binden und den Online-Umsatz im Jahr 2020 steigern können:

1. Verstehen Sie Ihre Kunden (und wachsen Sie mit ihnen)

Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden ist härter als jemals zuvor – es gibt zahlreiche Medien und zahlreiche Konkurrenten. Der Erfolg der MarketingmanagerInnen hängt von ihrer Fähigkeit ab, das Verhalten ihrer Kunden zu verstehen und ihre Strategien anzupassen, um überall dort, wo ihre Kunden sind, das optimale Einkaufserlebnis zu bieten.

Investieren Sie in die richtigen Kanäle

Es gibt eine riesige Auswahl an sozialen und digitalen Plattformen, die Menschen auf der ganzen Welt täglich nutzen. Unternehmen und Marken verfügen jedoch über begrenzte Budgets und Ressourcen im Marketing. Je besser Sie Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie die richtigen Kanäle finden, auf die Sie Ihre Marketingbemühungen konzentrieren können.

Welche Kanäle verwenden Ihre Kunden zum Durchsuchen und Teilen von Inhalten? Wann nutzen sie diese Kanäle normalerweise? Mit welchen Arten von Inhalten beschäftigen sie sich am meisten? Wenn Sie Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhalten, können Sie eine erfolgreiche Social-Commerce-Strategie für Ihre Marke entwickeln.

Optimieren Sie kontinuierlich

Wenn neue Plattformen aus dem Boden sprießen und sich das Verhalten Ihrer Kunden weiterentwickelt, muss sich auch Ihre Social-Commerce-Strategie weiterentwickeln. Nur weil ein bestimmter Kanal oder eine bestimmte Strategie in der Vergangenheit funktioniert hat, bedeutet dies nicht unbedingt, dass dies auch zukünftig der Fall ist.

Nutzen Sie die von den sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellten Statistiken sowie weitere Analysetools wie z.B. Hootsuite oder Google Analytics, um die Daten zusammenzuführen und zu verstehen.

2. Erstellen Sie nahtlose und kurze Wege zum Kauf

Wenn es um modernes Einkaufen geht, ist Bequemlichkeit ein entscheidender Faktor. Marken, die einen Kaufprozess mit möglichst wenigen und reibungslosen Schritten über alle wichtigen Kanäle hinweg ermöglichen, wandeln am effektivsten Kaufinteressenten in Kunden um.

Um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort erreichen, benötigen Sie einen nahtlosen Omni-Channel-Social-Commerce-Ansatz, der auf Ihren Kundendaten und Erkenntnissen basiert.

Dies umfasst unter Anderem die Erstellung eines Onlineshops, sogenannte „Shoppable Social Feeds“ und die Vernetzung Ihrer Online- und In-Store-Erlebnisse.

Zeigen Sie „Social Proof“ und „Shoppable Content“

Marken sollten es den Menschen nicht nur leicht machen, auf sozialen Plattformen „den Look einzukaufen“. Die Einbeziehung von „Social Proof“ in Ihren E-Commerce-Ansatz ist auch eine bewährte Methode, um das Online-Engagement und den Umsatz zu steigern. Tatsächlich kaufen Kunden sehr viel häufiger ein Produkt, wenn der Onlineshop Bilder aus sozialen Medien enthält.

Erstellen Sie ein interaktives Lookbook oder einen visuellen Katalog mit Social Content und fügen Sie dann Handlungsaufforderungen zum Kaufen hinzu, um die Nutzer direkt zu den Produktdetailseiten zu lotsen.

3. Nutzen Sie User-generated Content und Micro-/Nano-Influencer

User Generated Content (UGC) - die Bilder, Videos und Bewertungen, die Menschen in sozialen Netzwerken veröffentlichen - wird von den Verbrauchern als der vertrauenswürdigste, authentischste und einflussreichste Inhalt angesehen, was ihn für MarketingmanagerInnen zu einer unglaublich wertvollen Ressource macht.

UGC wird als einflussreicher angesehen als herkömmliche Influencer-Inhalte. Viele große Influencer haben in den letzten Jahren das Vertrauen der Verbraucher verspielt und werden nicht als besonders glaubwürdig und authentisch wahrgenommen, sondern viel mehr wie kommerzielle TV-Stars, die werben. Infolgedessen sollten Einzelhändler erwägen, ihre Influencer-Marketingstrategien von bezahlten Makro-Influencern weg und stattdessen hin zu organischen Inhalten mit Micro- und Nano-Influencern zu verlagern.

Erstellen Sie authentische Erlebnisse während der gesamten Customer Journey

Die meisten MarketingexpertInnen, die UGC- und Influencer-Inhalte nutzen, tendieren dazu, dies nur für organische Inhalte zu tun. Überzeugender Social Proof kann jedoch auch dazu beitragen, an jedem Punkt der Customer Journey authentische Erfahrungen zu schaffen.

Solange Sie die Erlaubnis von den Urhebern des Inhaltes haben, kann UGC verwendet werden, um positive Ergebnisse auf allen Ihren Kanälen und Kampagnen zu erzielen. Verwenden Sie User-generated Content als frisches Motiv in digitalen, Print- und Social Media Anzeigen, oder in Werbe- und Community-E-Mails, präsentieren Sie die Inhalte als Social Proof auf Ihren Websites oder sogar auf Bildschirmen im Geschäft an.

Binden Sie Ihre Kunden ein

Starten Sie einen Social Media Contest, starten Sie eine Hashtag Challenge, bieten Sie Treuepunkte an oder veranstalten Sie ein Popup-Event für Ihre Fans. Unabhängig davon, welche kreative Kampagne oder langfristige Community-Initiative Sie starten, stellen Sie sicher, dass die Anfragen an Ihre Community spezifisch sind und dass Ihre Bedingungen für die Teilnahme klar sind.

4. Werden Sie persönlich

Verbraucher erwarten personalisierte Erlebnisse von Marken und belohnen diejenigen, die diese bieten können.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Marken Erfahrungen über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg personalisieren können. Unternehmen wie Amazon haben personalisierte Produktempfehlungen perfektioniert und dienen als Vorbild.

Personalisieren Sie Produktempfehlungen basierend auf dem Browsing- und Kaufverhalten

Personalisierte Empfehlungen veranlassen Käufer dazu, ein Produkt zu kaufen, das sie ursprünglich nicht kaufen wollten - und es ist leicht zu erkennen, warum.

Um die Personalisierung richtig zu gestalten, müssen Marken ein tiefes Verständnis für die Absicht eines Käufers haben. Durch die Verknüpfung von verschiedenen Verhaltensindikatoren - frühere Suchanfragen, Browserverlauf und -häufigkeit, vergangene Einkäufe, kanalübergreifendes Engagement usw. - mit Ihren Empfehlungsdiensten (ganz zu schweigen von Retargeting-Anzeigen und E-Mail-Kampagnen) können Sie Käufern zeitnahe und hochrelevante Inhalte bereitstellen. Helfen Sie dabei, sie von "Ich bin nicht sicher, ob ich noch etwas brauche" zu "Dies ist genau das, was ich brauchte" zu bewegen.

Social Commerce hat bereits erhebliche Auswirkungen auf den Einzelhandel gehabt und ist nach wie vor eine große Chance für Marken, die gewinnbringende Strategien umsetzen können.

Gerne helfen wir Ihnen, auch Ihre Social Commerce Strategie zu optimieren.

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